Sie wollen einen Online-Shop erstellen lassen und fragen sich, was das kostet, welche Plattform passt und wie Sie die richtige Agentur finden? Die ehrliche Antwort vorweg: Die Spanne ist groß. Einen Onlineshop erstellen zu lassen kostet auf dem deutschen Markt 2026 je nach Lösung zwischen rund 1.500 und 50.000 Euro. In diesem Leitfaden zeigen wir transparent, woraus sich der Preis zusammensetzt, wann sich eine Agentur lohnt und worauf Sie achten sollten, damit Ihr Shop nicht nur online ist, sondern auch verkauft.
Ob Sie nach "online shop erstellen lassen" oder "onlineshop erstellen lassen" suchen: Gemeint ist dasselbe Ziel. Ein Shop, der professionell aussieht, schnell lädt und reibungslos verkauft, ohne dass Sie sich selbst durch Technik, Rechtstexte und Zahlungsanbindung kämpfen müssen. Der entscheidende Punkt ist nicht, möglichst billig online zu gehen, sondern eine Basis zu schaffen, die mit Ihrem Geschäft mitwächst. Genau dabei hilft dieser Leitfaden, Schritt für Schritt.
Was kostet es, einen Online-Shop erstellen zu lassen?
Der Preis hängt vor allem von der Plattform und vom Umfang ab. Hier die Orientierung für den deutschen Markt 2026:
| Lösung | Einmalig | Laufend | Für wen |
|---|---|---|---|
| Baukasten / SaaS selbst (Shopify, Wix) | ab ca. 0 bis 1.500 € | ab ca. 30 €/Monat | Kleiner Start, wenige Produkte, selbst gemacht |
| Shopify mit Agentur | ca. 3.000 bis 15.000 € | ab ca. 36 €/Monat + Apps | Schneller, wartungsarmer Profi-Shop |
| WooCommerce / WordPress mit Agentur | ca. 4.000 bis 20.000 € | Hosting + Wartung | Flexibles, anpassbares Setup |
| Individuell / Headless | ab ca. 20.000 € | Hosting + Entwicklung | Hohe Anforderungen, viele Schnittstellen |
Wichtig: Das sind Richtwerte für den deutschen Markt 2026, keine Festpreise. Was Ihr Shop konkret kostet, hängt von Produktanzahl, Funktionen, Schnittstellen und Designtiefe ab. Unsere Preise sind individuell, weil jedes Projekt anders ist. Eine ehrliche Einschätzung bekommen Sie im kostenlosen Erstgespräch.
Die einmaligen Kosten sind nur die halbe Wahrheit. Rechnen Sie die laufenden Kosten mit ein: Hosting und Domain, Plattformgebühren, Gebühren der Zahlungsanbieter (meist ein bis drei Prozent pro Transaktion), Plugin- oder App-Lizenzen sowie Wartung und Updates. Ein Shop ist kein einmaliges Projekt, sondern ein System, das gepflegt werden will.
Diese fünf Faktoren bestimmen den Preis
Warum die Spanne so groß ist? Diese fünf Faktoren treiben die Kosten am stärksten:
- Produktanzahl und Datenpflege. Zehn Produkte sind schnell angelegt. Mehrere Hundert Artikel mit Varianten, Bildern und Texten bedeuten echten Aufwand, vor allem wenn Daten aus einem alten Shop migriert werden müssen.
- Design: Theme oder individuell. Ein angepasstes Standard-Theme ist günstig und schnell. Ein komplett eigenes Design auf Ihre Marke kostet mehr, hebt Sie aber sichtbar von der Konkurrenz ab.
- Schnittstellen. Die Anbindung an Warenwirtschaft, Versanddienstleister, Buchhaltung oder ein ERP ist oft der größte versteckte Posten und entscheidet über den Aufwand.
- Funktionen. Abo-Modelle, Mehrsprachigkeit, B2B-Preise, Produktkonfiguratoren oder eine Marktplatz-Anbindung erhöhen den Aufwand spürbar.
- Inhalte und Rechtssicherheit. Produkttexte, SEO-Grundlagen und rechtssichere Pflichttexte gehören dazu, werden aber im Angebot oft unterschätzt.
Wer vorab weiß, welche dieser Punkte auf den eigenen Shop zutreffen, kann Angebote ehrlich vergleichen, statt nur auf die Endsumme zu schauen.
Laufende Kosten im Überblick
Neben der einmaligen Erstellung fallen monatliche Posten an. Eine grobe Orientierung:
| Posten | Typische Höhe |
|---|---|
| Hosting + Domain (WooCommerce) | ca. 10 bis 50 €/Monat |
| Plattformgebühr (Shopify) | ab ca. 36 €/Monat |
| Zahlungsanbieter | ca. 1 bis 3 % pro Transaktion |
| Plugins / Apps | 0 bis über 100 €/Monat je nach Bedarf |
| Wartung + Updates | je nach Vereinbarung |
Ob Sie den Shop selbst pflegen oder einen Onlineshop einrichten und betreuen lassen: Planen Sie diese Posten von Beginn an ein, sonst wird aus dem günstigen Start schnell ein teurer Dauerläufer.
Selbst bauen oder erstellen lassen?
Beide Wege haben ihre Berechtigung. Die Frage ist nicht, was billiger ist, sondern was Sie am Ende weiterbringt.
Selbst bauen lohnt sich, wenn Sie wenige Produkte verkaufen, mit einem Standard-Design leben können und Zeit statt Geld investieren wollen. Moderne Baukästen bringen Sie schnell online.
Erstellen lassen lohnt sich, sobald es um individuelles Design, eigene Schnittstellen (Warenwirtschaft, Versand, Buchhaltung), saubere Ladezeiten und rechtssichere Umsetzung geht. Eine Agentur spart Ihnen Zeit, vermeidet teure Anfängerfehler und baut den Shop von Anfang an auf Verkauf aus. Wie gutes E-Commerce-Design den Unterschied zwischen Abspringen und Kaufen macht, haben wir in einem eigenen Artikel beschrieben.
Welche Plattform passt: Shopify, WooCommerce oder individuell?
Die Plattformwahl bestimmt Kosten, Pflegeaufwand und Flexibilität. Die drei häufigsten Wege:
Shopify
Shopify ist eine gehostete Komplettlösung. Sie zahlen eine monatliche Gebühr und bekommen dafür Hosting, Sicherheit und Updates aus einer Hand. Vorteil: schnell startklar, wartungsarm, zuverlässig. Nachteil: monatliche Kosten, weniger gestalterische Freiheit und Abhängigkeit vom Anbieter. Ideal für einen schnellen, unkomplizierten Profi-Shop. Auch das Keyword "online shop erstellen lassen shopify" zeigt, wie gefragt dieser Weg ist.
WooCommerce auf WordPress
WooCommerce ist eine Erweiterung für WordPress und damit besonders flexibel. Es gibt keine Lizenzgebühr, dafür brauchen Sie eigenes Hosting und müssen den Shop selbst oder über eine Agentur pflegen. Ideal, wenn Sie maximale Anpassbarkeit wollen oder bereits WordPress-Inhalte haben, die mit dem Shop verschmelzen sollen. Mehr dazu in unserer WordPress-Agentur.
Individuell oder Headless
Bei sehr hohen Anforderungen, vielen Schnittstellen oder besonderem Markenanspruch kommt eine individuelle Entwicklung oder ein Headless-Setup infrage. Das ist die teuerste, aber auch flexibelste Variante und lohnt sich erst ab einer gewissen Größe.
Was steckt in einem professionellen Onlineshop?
"Professionell" heißt nicht "teuer", sondern "auf Verkauf gebaut". Diese Bausteine entscheiden, ob aus Besuchern Kunden werden:
- Klares, responsives Design: Die Mehrheit kauft mobil. Ein Shop, der auf dem Smartphone hakt, verliert Umsatz.
- Optimierter Checkout: Jeder unnötige Schritt im Bestellprozess senkt die Conversion-Rate. Ein schlanker Checkout ist der größte Hebel.
- Schnelle Ladezeiten: Googles Core Web Vitals sind Ranking- und Conversion-Faktor zugleich. Langsame Shops ranken schlechter und verkaufen weniger.
- Sichere Zahlung: Mehrere Zahlungsanbieter, damit jeder seine bevorzugte Methode findet.
- Rechtssicherheit: SSL-Verschlüsselung, Impressum, Widerrufsbelehrung und DSGVO-konforme Umsetzung sind Pflicht, kein Extra.
Wer einen professionellen Onlineshop erstellen lassen will, sollte genau diese Punkte im Angebot wiederfinden, nicht nur "ein schönes Design".
So läuft ein Onlineshop-Projekt ab
Ein sauberes Projekt folgt einem klaren Ablauf. So sieht er bei uns aus:
- Beratung & Ziele: Was verkaufen Sie, an wen, mit welchem Ziel? Hier wird die passende Plattform festgelegt.
- Konzept & Struktur: Kategorien, Produktdaten, Bestellprozess und Schnittstellen werden geplant.
- Design: Ein auf Ihre Marke und auf Conversion ausgerichtetes Layout.
- Umsetzung: Aufbau des Shops, Anbindung der Zahlung, Einrichtung von Versand und Steuern.
- Test & Launch: Funktionstests, Ladezeit, Rechtstexte, dann der Go-live.
- Betreuung: Pflege, Updates und laufende Optimierung nach dem Start.
Den größten Zeitfaktor bilden übrigens nicht die Technik, sondern Ihre Inhalte: Produktdaten, Texte und Freigaben. Wer hier vorbereitet ist, verkürzt das Projekt deutlich.
Online-Shop günstig erstellen lassen: worauf achten?
"Günstig" ist verständlich, aber gefährlich, wenn am Falschen gespart wird. Ein billiger Shop mit langsamer Ladezeit, umständlichem Checkout oder fehlenden Rechtstexten kostet am Ende mehr Umsatz, als die günstige Umsetzung je gespart hat.
Sinnvoll sparen Sie so: schlanker Start mit sauberer Basis, wenige aber gut umgesetzte Funktionen, und ein System, das mitwächst. Lieber ein kleiner Shop, der sauber verkauft, als ein großer, der nur teuer aussieht.
Die richtige Agentur finden
Der wichtigste Schritt kommt zum Schluss: Wem vertrauen Sie Ihr Projekt an? Diese Punkte helfen bei der Auswahl:
- Referenzen ansehen: Hat die Agentur echte Shops gebaut, die heute laufen?
- Plattform-Neutralität: Empfiehlt sie die Lösung, die zu Ihnen passt, oder immer dieselbe?
- Klare Leistungsbeschreibung: Steht im Angebot, was enthalten ist (Design, Checkout, Rechtstexte, Performance, Betreuung)?
- Erreichbarkeit & Region: Ein Ansprechpartner in der Nähe macht die Zusammenarbeit leichter. Als Webdesign-Agentur aus Bielefeld sind wir für Unternehmen aus der Region direkt greifbar.
- Betreuung danach: Wer pflegt den Shop nach dem Launch?
Häufige Fehler, wenn Sie einen Onlineshop erstellen lassen
Aus vielen Projekten kennen wir die Stolperfallen, die später Umsatz kosten:
- Nur auf den Preis schauen. Das günstigste Angebot ist selten das wirtschaftlichste. Entscheidend ist, was der Shop am Ende verkauft, nicht was er in der Erstellung gespart hat.
- Mobile vernachlässigen. Die Mehrheit der Käufe passiert am Smartphone. Ein Shop, der nur am Desktop überzeugt, verliert genau dort Kunden, wo sie kaufen.
- Checkout zu kompliziert. Pflicht-Registrierung, zu viele Schritte oder fehlende Zahlarten sind die häufigsten Gründe für Kaufabbrüche.
- Pflege nicht eingeplant. Updates, Sicherheit und kleine Optimierungen gehören dazu. Ein Shop, der nach dem Launch sich selbst überlassen wird, veraltet schnell.
- SEO erst nachträglich. Wer Struktur, URLs und Texte von Anfang an für Google plant, spart sich teure Korrekturen und rankt früher.
Fazit
Einen Online-Shop erstellen zu lassen ist eine Investition, kein Kostenfaktor, wenn der Shop auf Verkauf gebaut ist. Die Preisspanne ist groß, weil die Anforderungen es sind. Entscheidend sind die richtige Plattform, ein auf Conversion ausgerichtetes Design und eine Agentur, die ehrlich berät statt überzuverkaufen.
Sie wollen wissen, was Ihr Projekt konkret kostet und welche Lösung zu Ihnen passt? Lassen Sie uns sprechen. Im kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung, ganz ohne Verpflichtung. Mehr zu unserem Vorgehen finden Sie auch auf unserer Seite zum Webdesign.
